Eine kleines Experiment gegen die Schreibblockade

Ihr Lieben,

um meine Schreibblockade zu brechen, würde ich gerne etwas versuchen: meinen Blog auf “privat” stellen und nur Menschen mitlesen lassen, die sich für meine Beiträge interessieren und die ich im Laufe des Bloggerdaseins auch durch’s Lesen & Kommentieren etwas kennenlernen durfte. Ich erhoffe mir dadurch, offener mit meinen Gedanken umgehen zu können und die innere Zensur zu umgehen. Vielleicht hilft das ja.

Deshalb wollte ich vorschlagen, dass jeder von euch, der mich in Zukunft gerne weiterhin lesen würde, mich oben rechts per “Kontakt”-Formular (sehr wichtig) kontaktiert, mir kurz seinen WordPressnamen und seinen Blog nennt und ich ihn – sofern ich ihn/sie kenne – zu der Liste jener hinzufügen kann, die meinen Blog lesen dürfen. (Anmerkung: Das hier ist keine “Bewerbung”, es geht nur darum, dass ich die Namen im Dashboard angeben muss, damit Ihr Zugang habt).

Ach, ich weiß, das hört sich jetzt alles furchtbar wichtig an. Ist es natürlich nicht. Es ist eher ein Versuch. Ich lasse den Beitrag jetzt erst einmal ein paar Tage so stehen.

<3

[…]

Ohne traurig zu sein und ohne, dass es aus Verbitterung geschehen würde – glaube ich, dass ich bald aus der Bloggerwelt verschwinden werde. Da brennt so lange schon kein Feuer mehr in mir. Ich kann es nicht anders beschreiben. Der Ernst fehlt mir. Oder das Michernstnehmen. Ich hatte immer einen großen Respekt vor der Macht der Worte. Aber der kommt mir abhanden mit jedem weiteren Satz, den ich lese. Sätze, die sich schön anhören, aber nichts zu ändern vermögen. Sätze, bei denen ich den Geburtsschmerz dahinter spüre, aber nicht den Sinn dieser Schöpfung. Es liegt ganz und gar an mir. Aber es dauert nun schon so lange an. Bin ich geschrumpft oder bin ich gewachsen? Ziehe ich mich zurück oder will ich nur weiterziehen und woanders Großes finden?

Ich hatte wunderbare Weihnachtstage und freue mich so unendlich auf Silvester. Nach acht Jahren habe ich uns endlich wieder einen Weihnachtsbaum gekauft. Er ist zwar recht klein, aber er beflügelt unser Gemüt. Kommt gut ins neue Jahr, ihr lieben Menschen.

<3

Doch es sollte anders kommen

Wie dieses leere Glas. Kühl und still. Sich vor sich selbst rechtfertigend, weil sonst niemand verweilt, wo die Einsamkeit ihren kalten Atem zum Stillschweigen zwingt. Wo gehen wir hin, sag’, wohin gehen wir? Die Fragen ertrunken in Weisheiten. Weisheiten die weissagen – nur von der Gegenwart, darüber wissen sie nichts. Wir wollten nicht viel. Vielleicht Steine in den See werfen und das Echo des Wassers hören. Vielleicht die Wange auf eine Brust legen und das Korsett des Alltags mit einem ersten wahrhaftigen Atemzug in Stücke bersten – mehr wollten wir nicht. Doch es sollte anders kommen …

About The Man Who Did Not Buy Me Flowers

He didn’t buy flowers.
But one night he just picked up
the hair brush off the bed
and started brushing my hair.

We hardly ever went out for dinner.
But he sat on the cold tiles next to the bath,
feeding me toasted cheese. My wet hands,
wrinkling at the finger tips in the water.

I spend two hours with my make up.
He says: “Oh is base that stuff that
makes you look a bit pale sometimes?”
But in the morning, he’d keep his face in my pussy.
He’d go deaf when I tell him:
I think I just can’t come today.

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Dexter: Charakterbesprechung

Ich verfolge gerade ganz leidenschaftlich die Serie „Dexter“ und würde gerne ein wenig darüeber erzählen. Dexter Morgan ist ein Forensiker, der sich vor allem mit Blutanalysen auskennt. Er wird zum Tatort hinzugezogen, wenn es einen Mord mit viel Blut gab. Anhand der Konsistenz, der Stellung, der Art der Tropfen und Spritzer sowie der Fließmuster erkennt er, wie oft zugeschlagen oder zugestochen wurde, wie groß der Täter war, aus welchem Winkel das Opfer angegriffen wurde und um welche mögliche Tatwaffe es sich handeln könnte.

Dexter wurde als Kind von einem Polizisten namens Harry adoptiert. Harry fand Dexter als dreijährigen kleinen Jungen an einem furchtbaren Tatort. Er saß mit seinem fünfjährigen Bruder tagelang in einem Meer aus Blut: dem Blut seiner ermordeten Mutter. Drogendealer hatten sie mit einer Kettensäge ermordet, weil sie als Informantin für die Drogenfahndung tätig war. Dieses Erlebnis hat Dexter so geprägt, dass er seit seiner Kindheit eine starke Affinität für Blut und Tod entwickelt hatte. Weiterlesen

{…}

We are told to love people unconditionally, but sometimes we must get rid of people unconditionally. Some toxic people just keep slithering and oozing in through the cracks in your resolve; they refuse to respect your boundaries. No more mixed messages. You must learn how to close a door permanently. Cut and cauterize. Monstrous sociopath-like disengagement is your right. Your life is worth more. Don’t waste another minute. Let them say you are awful. Block, ban, delete and disconnect. Compassion? Have some for yourself! Do what you must do to take care of yourself and don’t you dare ever feel guilty.
{Bryant McGill}