Siebzehn


Es gab da einen Satz, an den ich innig glaubte, als ich siebzehn war. Er lautete: “Alles wird eines Tages gut. Denn alle Wege führen zu dir, geliebter Gott …” Heute frage ich mich, ob es eine Schwäche ist [genährt von Ignoranz], so zu glauben oder doch eher eine Stärke es trotz allem dennoch zu tun. Und ich frage mich, wo ich heute stehe. Wohin entwickle ich mich? Schaffe ich den Weg zurück zum Glauben [und will ich das überhaupt? Ich glaube ja, aber ich tue es mit Vorbehalt], oder wird der Zwischenzustand einer Entscheidung gegen einen Gottesglauben weichen? Ich weiß nur eines: Sobald ich Schönheit sehe, bin ich wieder siebzehn.

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41 Gedanken zu “Siebzehn

  1. Religionen haben ihre Licht und Schattenseiten. Gut ist, wenn man auf etwas Gutes hoffen kann, wünschen kann, dass Schönheit ins Licht gerückt werden kann. Kalt aber schön ist es auf Deinen Fotos!

    • Liebe Blinky,

      mir geht es nur um den Glauben an einen liebevollen Gott, nicht um Religion. Ich werde niemals zur Religion zurück kehren. Für mich hat Religion kein echtes Licht, sondern nur Schattenseiten, wenn ich das aus globaler und historischer Sicht betrachte. Danke für dein positives Feedback zu den Fotos!

  2. liebe Sherry,
    “Ich weiß nur eines: Sobald ich Schönheit sehe, bin ich wieder siebzehn.”, dieser Satz am Ende deines Textes lässt mich an mein Erschauern denken, wenn ich Schönheit sehe, wenn ich still werde, ergriffen, berüht bin. Für die Magie des Lebens lassen sich schwer Worte finden, dann wäre ich immer gerne Musikerin, bzw. Komponistin.
    Sie spüren wir tief in uns und wenn alles gut geht, verbindet sie uns mit dem Großen, was Göttlichkeit genannt wird. Liebe schwingt und singt, die größer ist, als alles Unheil der Welt!
    Ob aber alles gut geht, das wage ich zu bezweifeln, wenn ich mir den Zustand der Menschlichkeit anschaue, für mich persönlich, vielleicht …

    deine Bilder sprechen von Schönheit und von deiner Liebe zu ihr-

    liebe Grüße
    Ulli

    • Ist das nicht seltsam, liebe Ulli, dass wir diese göttliche Ergriffenheit immer fühlen, wenn wir Großes sehen? Großes für das wir uns zu klein fühlen? Ich kann in solchen Momenten überhaupt nicht anders, als zu glauben [nein, vom Gefühl her ist es sogar wissen], dass es eine(n) Schöpfer(in) dafür geben muss. Ich glaube, dass “Gott” weder weiblich noch männlich ist. Wenn es Gott gibt, ist Gott alles.

      Leider gibt es immer ein Aber … Und den hast du auch in deinem letzten Satz reingebracht. Schade, dass wir uns nicht mehr so gut blindstellen können wie mit 17.

    • nein, wir können uns nicht mehr blind stellen, in dem Moment, wo wir angefangen haben ETWAS zu sehen … manchmal ist es leider, manchmal ist es gut so, wie es ist-

      herzlichst
      Ulli

  3. und wieder sprichst du mir aus der seele. ich balanciere auf einem ähnlichen seil. welche namen auch immer das göttliche trägt, egal, da ist einfach diese sehnsucht. die angst, dass dieser “link” ins leere führt, ist groß. mir steht der kopf im weg.
    siebzehn werde ich auch immer wieder gerne! ;-)

    herzlich, soso

    • Ich glaube schon, Soso. Und du auch, soweit ich das immer empfunden habe. Mein Problem ist nur, dass ich Gott nicht mehr als vollkommen und allwissend ansehe. Das hier macht alles nur einen Sinn, wenn er selbst fehlbar ist. Nicht bösartig, aber fehlbar. Dass er vieles nicht perfekt einkalkulieren kann und bei der Veränderung dort etwas Schlimmes woanders produziert – so als Side Effect.

      Vielleicht kann ich damit leben, mit einem Gott, der nicht allwissend ist. Wer weiß? Ich denke, du wirst irgendwann deine Ruhe finden. Ich hab’ das Gefühl, du bist ihr näher als ich.

      Schlaf’ gut …

    • liebe sherry
      mir einen fehlbaren gott vorzustellen, hat was sympathisches. irgendwie ein tröstlicher gedanke, dass all der mist auf dieser welt kollateralschadenähnlich ist. am ruhefinden bin ich mal nahe mal total fern. aber ich hoffe, dass ich mal so nahe dran bin, dass ich nicht mehr so schnell aus der ruhe falle wie im aktuellen alltag.

      danke und herzlich, soso

    • Wenn der Link ins Leere führt, dann bekommen wir das ja Gott sei Dank eh nicht mit. Haha.

  4. Moin Sherry,
    auch ich plage mich mit ähnlichen Gedanken. Ich glaube nicht, doch manchmal wünschte ich mir, dass ich das täte. Und dann frage ich mich, wie andere Menschen es schaffen zu glauben. Zu glauben an eine höhre Entität, die sich nicht in die Belange der Menschheit einmischt und dennoch da sein soll. Ein Wesen, dass so viel Güte oder auch Liebe haben soll, welche sie doch nicht offenscheinig für uns kundtut.
    Ich weiß, dass ich mit 15/16 an die Lehren des Buddhismus geglaubt habe. Ich war sehr stark davon überzeugt, dass diese Idee eine wundervolle ist und dass es sich doch lohnt dafür zu leben. Im Laufe der Jahre ging dies für mich verloren, doch muss ich sagen, dass ich zu dieser Zeit wirklich eine Art innerern Frieden in mir hatte, den ich seitdem nur einmal wieder hatte (dieses Mal hatte es allerdings nichts mit Glauben zu tun).
    Du hast sicherlich Recht mit deiner Aussagen, dass man Religion, welche von Menschenhand ist und den Glauben an etwas Höheres trennen sollte. Die Religionen wurden sicherlich verschandelt, durch den Glauben der Menschen, aber wie steht es mit einer Höheren Exzistenz? Wurde sie nicht auch missbraucht? ätte auch sie sich nicht befleckt gefühlt? Oder steht über all diesem?
    Oder ist jeder sein eigener Gott und trägt ihn in sich? Ist nicht jeder sein Glückes Schmied? Sollte nicht jeder an sich selbst und seine eigenen Stärken denken, die ihn doch zu einem wundervollen Menschen machen?
    Ach, ich könnte darüber noch stundenlang schreiben, aber ich sollte mal besser wählen gehen^^.
    Also, ich wünsche dir einen wundervollen Sonntag.
    Mr. W.

    • Lieber Mr. W.!

      Du wirfst so viele Fragen auf, und ich kann leider nicht alle beantworten, weil ich selbst noch auf der Suche bin. Ich frage mich das manchmal oft andersrum: Wie kann man nicht an einen Schöpfer glauben? Wie soll all das hier entstanden sein? Sagt uns die Erfahrung und die Logik nicht, dass immer etwas aus etwas vorher entstanden sein muss? Ich weiß es nicht.

      Ich habe mich noch nie so innig mit der buddhistischen Lehre befasst. Doch ich habe oft Menschen gesehen, die nirgends Ruhe fanden, aber in ihr eine Art Ruhe finden konnten, so wie du einst. Wie ist es dazu gekommen, dass du diesen “Glauben” oder diese Philosophie aufgegeben hast?

      Mich hat das direkte Erleben und das Gewahrwerden von Grausamkeit aus dem Glauben geworfen. Irgendwann konnte ich nicht mehr sagen: “Der Soldat, der Menschen erschießt, ist selbst Schuld.” Irgendwann habe ich die Ursache-Wirkungs-Kette gesehen und bin so weit runter gegangen, dass ich erkannte [oder meinte, erkannt zu haben], dass es nichts auf der Welt gibt, das einfach nur aus sich heraus, aus freiem Willen entsteht. Das hat mir zu denken gegeben. Wenn wir im Grunde nichts für die Rahmenbedingungen, die wir einfach mitbekommen, können, wenn wir gar nicht anders sein könnten, als wir gerade sind unter all den Faktoren, warum verändert Gott dann nicht die Faktoren und zerstört damit die Bedingungen für Folter und Kriege? Warum tut er es nicht einfach? Du weißt nicht, wie unglaublich wütend ich auf ihn/sie war und es noch bin. Und dennoch bin ich ihm oft verbunden, suche immer wieder in Gedanken einen Zugang zu meinem alten Glauben … Manchmal, kurz, schaffe ich es und finde Ruhe.

      Kennst du das Buch “Gespräche mit Gott” von Donald Walsch? Falls nicht, probier’ das mal aus. Ich glaube, das war das erste “Eso”-Buch, das ich logisch fand. Alles andere hat mich oft genervt, vor allem, wenn es religöse Bücher waren, die so unendlich viele Widersprüche haben, dass ich das Zeugs immer in die Ecke geschmissen habe. Bibel und Koran sind bei mir im großen Bücherregal in der Fantasy-Ecke. *^^*

      Wir leben doch oft für Ideale und etwas “Größeres”. Das scheint ein Mitbringsel der Evolution zu sein, damit wir zu Rudelverhalten neigen und gemeinsam an einem größeren Ziel arbeiten können. Ob nun Atheist oder Gläubiger, wir glauben immer an irgendetwas, außer wir sind hochdepressiv. Aber das ist ja kein Normalzustand.

      Und du hast das Gefühl vermutlich durch Liebe gehabt. Für mich z.B. hatte Liebe sehr viel mit Gott zu tun. Schau’ mal, hier ein Erguss von mir mit 16 Jahren [bitte nicht lachen] …

      “Als Gott das Universum erschuf, verlor er eine Träne. Er nannte sie ‘Liebe’ …”

      Wie du siehst, ist Liebe für mich damals ein Mittel Gottes gewesen, das uns mit ihm verbunden hat, aber auch uns alle miteinander. Die Liebe als eine Art Gravitationskraft der Anziehung. Lustig, oder?

      Ach, sorry, dass ich sooo durcheinander geschrieben habe. Übrigens, was ich dir noch sagen wollte: Ich bin gerade vollkommen im Klausurstress und habe deine anderen Beiträge noch nicht alle gelesen, das möchte ich aber tun, wenn ich raus aus dem Stress bin [Semesterferien]. Da ich gerade nicht kommentiere, könnte es so wirken, als würde ich dich gar nicht mehr lesen oder mich nicht interessieren. Ist aber nicht so. So, Laberbacke muss jetzt in den Schnee. Ich konnte meinen Schatz noch zu einem Winterspaziergang um 1 Uhr in der Nacht überreden. :D

    • Liebe Sherry,
      danke für die Antwort, die ja doch sehr ausführlich ausfällt!
      Es würd emich auch sehr wundern, wenn jemand all diese Fragen beantworten könnte^^.

      Du stellst aber auch gut Fragen^^. Ich habe noch nicht so ganz durchschaut, wie ich diese Philosophie verlor. Ich habe nur eine Vermutung. Bildung! Mein steigendes Maß an Bildung führte, so glaube ich zumindest, dazu, dass ich nicht mehr glauben konnte. Es erschien mir zunehmend ein Widerspruch zu sein. Mir ist durchaus bewusst, dass Glauben etwas mit glauben und nicht mit Wissen zu tun hat. Zu oft sagt man ja auch, dass man vertrauen müsse.

      Das Buch “Gespräch mit Gott” kenne ich nur vom Hörensagen, gelesen habe ich es nicht, aber ich werde es mal auf meine Amazon-Wunschliste setzen^^.

      Also ich kann dir sagen, dass ich nicht durch die Liebe zum Glauben gekommen bin. Es war ein simples Referat in der achten Klasse, wodurch ich mich verstärkt dafür interessiert habe.

      Nur für’s Protokoll: Ich würde dich oder sonst wen niemals dafür auslachen, dass er/sie einen Teil von sich preisgibt, der tief mit ihm/ihr verwurzelt ist, das zeugt von Mut und dafür hat man Respekt verdient.
      Deine Worte lassen in mir etwas Widersprüchliches in mir zurück. Auf der einen Seite finde ich das Bildnis schön, doch Tränen sind für mich in erster Linie mit Trauer und Verlust verbunden.

      ich finde deinen Gedanken mit der Gravitationskraft nicht schlecht, aber mir kommt da eher, auch unter Betrachtung der Träne=Liebe, eher die Idee, dass es ein Kit ist, der sich durch alle Ritzen windet und so alles zusammenhält. Ich denke tatsächlich, wenn es die Liebe und die damit verbundenen Gefühle nicht gäbe, dass die Menschheit sich bereits selbst vernichtet hätte.

      Macht doch nichts^^. ich antworte dir einfach genausoe durcheinander^^.
      Ist alles in bester Ordnung. Ich wünsche dir für die Klausuren alles alles Gute, ich sollte auch mal zusehen und anfangen mit dem Lernen^^. Ich hoffe, dass Laberbacke mit Mann von Laberbacke einen schönen Schneespaziergang hatten und dann bis demnächst.
      Liebste Grüße.
      Mr. W.

    • Lieber Mr. W. …

      Bevor ich dir angemessen antworte, wollte ich noch etwas an meinem eigenen Zitat berichtigen. Es heißt originalgetreu “Als Gott das Universum erschuf, verlor er eine Träne des Glücks …” – Womit der Widerspruch auch schon aufgehoben wäre. Ach, ich würde so gerne mehr schreiben. Muss jetzt nur intensiv lernen, bin aber wieder da, sobald der Spuk vorbei ist.

      Wann hast du denn Klausuren? *^^*
      Fang’ mal an, ey! In meinem Fach kann man leider gar nicht so spät anfangen. Damals war ich auch so eine Chillige, 1 Tag vorher mal reingeschaut, aber das geht bei diesem Psychokramfach nicht.

    • Heyho Sherry,
      ja, gut, dann ist alles anders.
      Willst du mich hier über den Blog anpöbeln, damit ich anfangen zu lernen?^^ Ich schreibe erst Mitte/Ende Februar, aber die Menge macht es, vermutlich ähnlich wie bei dir.
      So, nun gehe ich Sport machen, damit ich mich ein wenig abreagieren kann!!!!!^^
      Viel Erfolg beim Lernen und bis dann^^.
      Mr. W.

  5. frage ist einfach was mehr zu dir passt was dir gut tut. weiss ja,dass du nicht nach sowas gehen willst. ich denk aber dass du nie den glauben an einen gott verlieren wirst.vielleicht verlierst du deinen glauben an einen vollkommnen gott aber nicht an einen gott.
    geniale bilder übrigens……nicht zu düster aber auch nicht unbelastet.

    gruss

    • Ich habe die Tendenz zu glauben, ja, Darks. Aber im Moment ist es der Glaube, der mich in Widersprüche wirft. Wenn ich nicht glauben würde, hätte ich weniger Dissonanzen in mir. Doof, was?

  6. Ich glaube nicht mehr an einen personifizierten Gott. Mehr an eine Initialzündung für die Entstehung des Universums. So werde ich weniger enttäuscht. Schöne Bilder. Friedlich und auch dunkel.

    • Du bist also auch eine enttäuschte Seele. Das heißt, dass wir wohl zu Gott eine echte, menschlichgeartete Beziehung aufgebaut hatten.

  7. Liebe Sherry,
    verrückt. Als ich nur die Bilder sah, war mein erster, gemurmelter Ausdruck: “göttlich!”. Und dachte dabei an die Schönheit der Bilder und die der Natur. Dann las ich die Kommentare …
    Vielleicht findest Du ja tatsächlich irgendwann zurück zu Deinem Glauben. Oder findest einen Glauben, den Du noch gar nicht kanntest. Vielleicht irgendwann, und falls nicht, wird es auch seinen Grund haben.
    Die Trennung zwischen Religion und Glauben sehe ich so eindeutig wie Du. Die Religionen machen mir Angst und Sorge, Wut auch. Aber meinen Glauben habe ich nach meinem Studium (Philosophie, Psychologie, Literaturwissenschaft) irgendwann wiedergefunden. So langsam, wie er verschwunden war, ist er auch zurück gekommen. Ich konnte nichts dagegen machen, und habe nichts dafür getan. Jetzt ist er mir sogar wichtig. Den Kontakt zu einer Glaubensgemeinschaft meide ich dagegen bewusst, ich würde dort nichts finden, das ich bräuchte, und ich hab was gegen jede Form einer “Vereins”-Zugehörigkeit.
    Deine Fotos sind wunderschön … wir kommen gerade von einem Schneespaziergang, da passt es grad so richtig!
    Herzlich, mb

    • Liebe Mb …

      Ich glaube, ich finde niemals ganz zurück, aber vielleicht finde ich ein “weiter” oder ein “anders”. Ich sagte Soso schon, dass ich mich damit anfreunden könnte, dass Gott evtl. fehlerhaft sei, weil er nicht alles wisse. Dass er versucht, an Ort x etwas positiv zu verändern und dadurch schreckliche Dinge aufgrund Ursache-Wirkungsketten an Ort y geschehen. Das würde erklären, warum sovieles schief geht, ja. Warum es Leid gibt.

      Andererseits macht es mir auch Angst, dass es rein niemanden in diesem Universum gibt, der einfach allwissend ist. Irgendwer muss doch die Kontrolle in der Hand haben. Andererseits bringt es mir ja nichts, wenn die Art der Kontrolle für meine Bewertung ein Weltdesaster ist.

      Vielleicht sollte ich mich ein wenig mehr mit buddhistischen Lehren befassen. Ich weiß nur, dass mich diese New Age Statements nerven, die sagen: “Das Leid ist gar nicht Leid, das ist nur deine eigene Bewertung.” Da fasse ich mir immer an den Kopf, will brüllen und sagen: “Ja, du Arsch, dann bewerte das mal positiv, wenn du gefoltert wirst, du HORNOCHSE!”

      Es gibt noch eine indische Philosophie, die sagt, egal, was uns hier im Leben widerfahre, das hat seine Richtigkeit, wir sind es selbst Schuld. Es ist in Ordnung, weil es ist die natürliche Konsequenz. Damit kann man einen “Gott” natürlich gut reinwaschen. Ach, ich bin irritiert und müde, wie du siehst. Außerdem bin ich ein wenig kopfbeläbbert wegen des Lernens.

      So, bevor ich noch mehr Unsinn schreibe, wünsche ich dir und dm einen wunderschönen Abend.

  8. Liebe Sherry,
    Nietzsche hielt den Gottesglauben für ein Zeichen von Schwäche. Tiefenpsychologisch könnte man mit Freud sagen, dass der Glaube an Gott eine fehlende Emanzipation von dem Vater/Überich darstellt. Auf der anderen Seite kenne ich das auch: Ich sehe etwas Schönes und das Herz geht mir auf. Wenn ich das mit Gott bezeichne – was ich nicht tue – dann ist Gott so etwas wie das X in der Mathematik, die unbekannte Größe. Ich halte es nicht für wichtig, ob man die unbekannte Größe, die man erlebt, mit Gott bezeichnet oder nicht, wichtig scheint mir, einer Unbekannten Raum zuzugestehen.
    Ganz liebe Grüße aus dem stürmischen Cley next the Sea
    Klausbernd

    • Lieber Klausbernd,
      und Freud ist ja noch weiter gegangen. Auch die Beschäftigung mit der Kunst und der Philosophie hielt er für ebensolche illusionären Wunschvorstellungen, die dem an der Kultur leidendenden Menschen Linderung verschaffen würden. Diese Illusionen waren für ihn vom Wunsch motiviert und boten aus seiner Sicht keine geeignete Zugangsweise zur Realität. Er verstand Religion (sic!) und Kunst als eine Art Lebenströstung.
      Mir gefällt, dass Du schreibst: ” … wichtig scheint mir, einer Unbekannten Raum zuzugestehen.”
      LG mb

    • Lieber Klausbernd,

      auch, wenn ich gegen einen Nietzsche und Freud nicht ankomme, habe ich überlegt, warum der Glaube ein Zeichen von Schwäche wäre, selbst wenn hinter dem Glauben nichts als ein Irrglaube stünde. Ich würde doch eher behaupten, dass der Mensch sich dessen bedienen muss, was er hat, um bestimmte Durststrecken zu überleben, ohne in Resignation zu verfallen. Resignation bedeutete vor allem in sehr feindlichen Umgebungen den Tod für sich selbst und meistens auch die Familie. Wenn ich nun einen Schöpfer als Ideal brauche, um mich daran zu orientieren oder einen höheren Sinn in dem zu sehen, was ich gerade durchmachen muss – und wenn andere Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen [denn selbst Atheisten glauben, nur dass ihr Glaube in eine andere Richtung geht im Sinne von: "Ich will auf keinen Fall abhängig von irgendwem sein"], dann könnte man das doch als “Abwehrmechanismus” ansehen – und Abwehrmechanismen müssen nicht immer maladaptiv sein, sie sind überlebensnotwendig.

      Des Weiteren schließt die Tatsache, dass Menschen anscheinend das Glauben [egal woran] brauchen, um zu überleben ja nicht aus, dass da wirklich eine Art “Faktor Unbekannt” ist, eine Instanz, die alles zusammenhält – nennen wir’s dunkle Materie, Universum oder Gott. Die Notwendigkeit für uns ist kein Gegenbeweis.

      Freud hat m.E. Recht, was er über Religion sagt. Da macht die Theorie der misslungenen Emanzipation vom Vater auch Sinn, vor allem da semitische Religionen wirklich so aufgebaut sind, dass ihr Gott ein herrschender, autoritärer und strafender Gott ist, der nur unter Bedingung “liebt”. Mein Gottesglaube war anders, ich hatte ein anderes Bild von Gott, ein wandelndes in Geschlecht und Form, aber ein Konstantes, was sein Wesen anging: Gott war Liebe.

      Heute würde ich das nicht mehr so ausdrücken können. Heute würde ich sagen, Gott ist alles, auch das “Böse”. Das spendet mir keinen Trost, aber es macht mehr Sinn, beinhaltet weniger Widersprüche.

      Ich finde deine Vorstellung von der unbekannten Größe sehr wundervoll, und eigentlich ist sie gar nicht so falsch. Für mich bist du ein Agnostiker, noch nicht einmal direkt ein Atheist. Oder wie würdest du deine Art des Glaubens/Nichtglaubens bezeichnen?

      Sehr liebe Grüße zurück!

    • Liebe MB …

      Freud fing als knallharter Realist an und hörte als Pessimist auf. Ich mag ihn gerne, aber ich bin in den meisten Dingen nicht seiner Meinung. Außer seiner Analyse über “religiöse Menschen”, die fand ich gut.

  9. @Klausbernd & @MB :

    Euch beiden Lieben antworte ich morgen. Ich konnte Mr. Serious gerade dazu überreden [nötigen] mit mir jetzt, um 1 Uhr, einen Winterspaziergang zu machen, weil es grad so frisch geschneit hat. Oh, ich freu’ mich sooo!

  10. Oh, ich mag das erste Bild so sehr. (Ich finds lustig, wie sich ganz oben noch die Vögel spiegeln, die nicht mehr auf dem Bild zu sehen sind.) Hier schneits gerade auch wieder…
    Zu deinem Text fällt mir ein, dass ich vorhin gerade einfach so eine halbe Stunde lang dasaß und meiner kleinen Katze zugeschaut habe, wie sie mit einer Seelenruhe und unglaublicher Sorgfalt ihr Fell gepflegt hat, zwanzig Minuten lang, um sich danach einzurollen und einfach die Augen zu schließen. Ich glaube das war einer der kontemplativsten Momente meines Lebens. ;-)
    Ich wünsche dir von Herzen, dass du Antworten findest. Das wünsche ich uns allen.
    Und dann muss ich dir unbedingt noch sagen: Mensch, das mit der WordPress-Seite hast du wirklich super hinbekommen. Klasse!
    Liebe Grüße!

    • Also, Katzen sind ja wohl sowieso die tollsten Wesen der Welt. Ich könnte sie auch stundenlang nur verliebt angucken! :)

      Ach danke, Meike. Ich bin nicht so ganz mit den Kommentarsträngen und der Gravatargrößen zufrieden. Aber da kann man echt nichts tun, leider.

  11. Liebe Sherry und liebe mb,
    ich würde mich nicht als Atheist, sondern als Agnosiker bezeichnen. Wobei ich ein schlechtes Gefühl habe, ist die Vermenschlichung von Gott. Ich verstehe hier das Bilderverbot inbezug auf Gott. Das Höhere ist für mich ein Abstraktum und damit fühle ich mich wohl. Religion und Glaube, wie sie meistens betrieben werden, führen in Abhängigkeit und haben, da gebe ich Dawkins recht, mehr Leid als Tröstung geschaffen.
    Aber, wie sagte der alte Fritz schon, “jeder soll nach seiner Facon glücklich werden” (allerdings stand hinter dieser Aussage ein ökonomisches Kalkül).
    Kunst als Sublimationsinstrument halte ich nicht für so autoritär wie Religion. Zumindest der Zeitgenosse ist aktiv an der Deutung der Kunst beteiligt indem er ein Artefakt zu seinem ästhetischen Objekt werden lässt. Außerdem, glaube ich nicht, dass wegen Kunst Kriege geführt worden sind (obwohl beide Worte mit K beginnen ;-))
    Ganz liebe Grüße vom wogenden Meer im Wind
    Klausbernd

    • Das sehe ich auch als problematisch mit der Personifizierung. Ich glaube, nur dadurch kann man Gott ein Motiv zuschreiben und ihn als bestrafend, eitel und rachsüchtig (Himmel/Hölle) hinstellen. Ich finde auch, dass Religion mehr Schaden angerichtet hat. Aber verbieten brauchen wir es heute nicht mehr, zumindest nicht in sekularen Staaten. Ich hoffe, dass auch Iran irgendwann die scheiß Kleriker los ist.

      Kunst ist für mich eher ein befreiendes als einschränkendes Element …

      Danke für die Unterhaltung, lieber Klausbernd.

  12. Siebzehn. Ja, mit siebzehn schien mir manches so klar, vieles so einfach. Und anderes wiederum zu kompliziert. Einfach war der Glaube. Schwierig war ich. Inzwischen haben sich die Gewichte verschoben.

    Aber eines weiß ich: die Natur ist einfach wunderwunderschön und beeindruckend. Die Natur hat immer einen ehrfürchtigen und staunenden Effekt auf mich (außer, ich muss durch einen schrecklichen Regenguß ohne Schirm laufen, dann ärgere ich mich eher ;)).

    Im Leben muss ich immer mit Ambivalenzen, Unausgegorenheiten und Widersprüchen kämpfen. Auch in meinem Glauben. Doch das gehört für mich dazu. Meine Zeiten mit wenig Glauben haben mir nicht das gebracht, was ich erhofft hatte. Also kehrte ich zurück, mit anderen Vorstellungen und Einstellungen, aber ganz klar zurück. Vielleicht bin ich auch zu sehr darin geprägt, um ohne leben zu können? Dann ist das halt so.. [Andere würden meinen "Glauben" eher "Religion" nennen. Dann ist halt auch das so..]

    Lieben Gruß,

    Symphonee

    • Danke, liebe Symphonee für deine ehrliche und offene Antwort. Die Zeiten, in denen ich nicht glaubte oder so im Zwiespalt mit dem Glauben bin, haben mir auch in keinster Weise geholfen, im Gegenteil, sie belasten mich natürlich, weil ich diesen kuschelweichen Schutz eines liebevollen Gottes nicht mehr habe. Aber ich kann gar nicht danach entscheiden, was mir etwas bringt oder nicht. Wenn ich diese für mich doch sehr eklatanten “Verstöße Gottes” gegen die Menschlichkeit betrachte, kann ich leider nicht mehr zu meinem Ursprungsglauben zurück. Man kann natürlich sagen “Du verstehst Gott eben nicht, du bist zu klein, um das zu tun” – aber das reicht mir als Erklärung nicht. Denn Gott hätte die Welt ja so machen können, wie er wollte, er hätte sie genauso gut auch nur schön machen können und ohne Leid. Das ist ein richtig doofes, bescheuertes und manchmal auch belastendes Thema. Deshalb hantiere ich jetzt mit der Vorstellung eines fehlbaren Gottes rum und schaue, ob das theoretisch überhaupt möglich ist, wenn man bedenkt, wie perfekt die Kräfte im Universum abgestimmt sind.

      Es ist nicht schlimm, dass du eine Religion hast, so lange du die für mich menschenverachtenden Passagen nicht befolgst. Diese modernen Modifizierungen sind für mich nicht die Ursprungslehre und deshalb meistens auch die “bessere Religion”.

      Lieben Gruß ❤

  13. Liebe Sherry.
    Erst einmal Gratulation zur neuen Seite und willkommen in der Community von WordPress. Dann möchte ich feststellen, dass du hier Mithörer hast die sich mit Gedanken über den Alltag hinaus beschäftigen, was natürlich mit dir und deinen Blog zusammen hängt. Bravo! Was du hier aufgeworfen hast ist natürlich ein philosophisches Thema. Vereinfacht hast du das mit den Gefühl > mit 17 < beschrieben. Erst einmal ist das ein Gefühl der Freiheit – von Eltern, von Schule, Sorgen u.s.w. – dann die Freude auf das ganze Leben was jetzt kommen wird. Keine Furcht, wenn man in einem Umfeld von Frieden lebt. Dann schreibst du das Gefühl ist wieder da, wenn du etwas Angenehmes erlebst. Das heißt, man hat in der Zwischenzeit einiges von Friede, Freude, keine Furcht verloren und du findest es in diesem Augenblick wieder. Dieses Unbeschwerte. Wie kommt in diesen Augenblicken eine Schöpfer dazu? Aha, da passt einer auf und schaut mir zu. Darf ich denn überhaupt glücklich sein, ohne jemanden zu danken? Eine Jahrtausend alte Tradition. Es ist hier unschwer zu erraten, dass ich Atheist bin. Katholisch getauft, doch in Österreich ist man ab dem 14 Lebensjahr mündig selbst zu entscheiden ob, und welcher Religion man angehören möchte. Ich habe mich mit 16 zum Atheismus entschlossen, obwohl, und vielleicht gerade, weil ich mich schon seit meiner frühen Kindheit mit Religionen beschäftigt habe. Ich bin heute 64 Jahre alt und das Gefühl der Freiheit und Glücksempfinden begleitet mich immer noch. Es gibt dazu nur eine Steigerung, wenn man dieses Gefühl einen anderen Menschen sagen kann.

    • Hallo du!

      Danke für deine Willkommensgrüße. Auch ich heiße dich auf meinem Blog willkommen und hoffe, dass wir noch viele anregende Diskussionen führen werden.

      Dein “Werdegang” im Glauben und Nichtglauben [wobei ich den Atheismus nicht als Nichtglaube ansehe, sondern als Glauben, aber dazu später vielleicht mehr] ist sehr interessant. Auch deine Erklärung, die du für mich und mein “Siebzehnsein” gefunden hast, wenn ich etwas Schönes sehe.

      Es ist so … Etwas Angenehmes reicht nicht aus, dass ich wieder innig [wenn auch kurz] und bedingungslos glaube. Es ist eher die Unfassbarkeit dessen, was ich sehe und fühle, was mich dazu verleitet, nicht anders zu können, als etwas Höheres zu fühlen, in der Luft oder im Universum oder im Schicksal oder in den Sternen. Es ist keine Dankbarkeit, dafür fehlt mir dann die kognitive Kapazität, es ist eher eine Art Rausch. Damit meine ich Momente tiefer Nähe zu einem anderen, magische Begegnungen oder die heftigen Wellen des Meeres in der Nacht, wenn man vor Ehrfurcht nicht mehr weiß, wohin mit seinen Gedanken. Wenn der Stadtsmog mal weg ist und der Himmel besonders dunnkel und die Sterne besonders hell, oder beim Lesen eines Artikels über den Kosmos und die unendlichen Weiten – dann kommt dieses Gefühl. Und es hat wirklich nichts mit Dankbarkeit zu tun.

      Sollte ich ganz vom Glauben abkommen, werde ich wohl zur Agnostikerin. Als Wissenschaftlerin kann ich nicht anders, als die Sache dann wenigstens so benennen, wie sie ist, nämlich: Dass ich einfach nicht wissen kann, ob es Gott/Götter/Überwesen, die uns “programmiert” haben gibt oder nicht.

      Du schreibst viel von Freiheit, eine Sache, an die ich nicht glaube und die mir nicht wichtig ist, weil ich eben nicht an sie glaube. Ich glaube, es gibt einen Handlungsspielraum, aber keine Freiheit. Und genau da liegt vermutlich deine persönliche Begründung für deinen Glauben, den Atheismus. Du willst frei sein.

      Bis bald und danke für deine Anregungen!
      Sherry

  14. Liebe Sherry,

    das Ablegen meines Glaubens und der Verlust der schützenden Hand Gottes war für mich eines der schmerzhaftesten und schwersten Momente in meinem Leben. Zweifel hatte ich schon bereits im Alter von 15 und 16 im Hinblick auf die Religion, an die ich glaube und auf das Gottesbild, das ich in mir trug. Ich habe aber erst dann die bewusste Entscheidung getroffen, meiner damaligen Religion den Rücken zu kehren, als ich zutiefst enttäuscht war, als eine Situation in meinem Leben eingekehrt war, die ich nicht verstehen konnte und die mir den Boden von den Füßen nahm. In dem Moment beschäftigte ich mich sehr stark mit der Ungerechtigkeiten unserer Welt und der Frage, warum Gott dies zulasse, warum er nichts dagegen unternimmt. Die Antwort vieler Mitmenschen und der Religion selbst, die Hürden unseres Lebens würden uns auf unsere Standhaftigkeit prüfen, reichte mir nicht mehr. Die Träne eines jeden hungernden und trauenden Kindes auf der Welt spürte ich plötzlich wie am eigenen Leibe und so breitete sich eine große Wut gegenüber der Macht aus, die ich Gott nannte und an den ich damals als 20 jährige noch glaube. Aus der Wut wurde aber irgendwann Gleichgültigkeit, sodass ich irgendwann ganz den Glauben verlor.
    Ein weiterer ausschlaggebender Faktor, der mich von Gott und der Religion entfernte, war auch die Beschäftigung mit der Sozialpsychologie und der damit verbundenen Erkenntnis, dass das Handeln eines Subjekts nicht einfach aus dem Nichts kommt, sondern einer Kausalität zugrunde liegt. Spätestens dann ist das Bild eines strafenden und belohnenden Gottes wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen. Heute glaube ich nicht mehr wirklich an einen Gott, weil ich ihn nicht mehr spüre. Als Atheist würde ich mich dennoch nicht bezeichnen, sondern eher als Agnostiker.
    In Momenten, in denen mich die Schönheit der Natur und die Perfektion und Unendlichkeit des Universums ergreifen, kann ich mir die Welt und ihren Sinn überhaupt nicht mehr erklären, da hilft mir auch keine Evolutionstheorie weiter. Aber das Unerklärliches auf eine transzendente Macht zurückzuführen, ist mir dann auch viel zu trivial…

    Herzliche Grüße
    E.

    • Liebe Espé …

      Es ist erstaunlich, wie sehr ich mich in deinem Werdegang wiederfinde. Ich kann dem eigentlich nichts hinzufügen, weil alles so ähnlich ist. Außer, dass ich zwar auch agnostisch angehaucht bin, aber die Tendenz zum Glauben habe, denn ich spüre noch etwas in mir, immer wieder mal. Es ist ganz tief in mir drin und schlummert, wird mich vermutlich auch nicht so schnell verlassen. Aber ich habe – wie du – auch immer diese unglaubliche Wut in mir, diesen Vorwurf, den Wunsch, ihn/sie zu beschimpfen und mit Dreck zu bewerfen. Aber allein dieses Gefühl sagt mir, dass ich wohl noch an einen “Gott” glaube, was auch immer das sein mag. Und genau wie du habe ich irgendwann ganz tief begriffen, dass nichts aus Nichts entsteht; und dass die Handlungen von Menschen von unglaublich vielen Faktoren beeinflusst wird, von Innen und von Außen. Deshalb bin ich Deterministin geworden; und das Psychologiestudium [und ja, auch die Sozialpsychologie, aber vor allem auch die biologisch fundierten Fächer] haben meine Annahme darin bestätigt, dass wir alles sind, außer frei.

      Doch, Schönheit und tiefes [nicht oberflächliches] Glück bringen mich ihm sehr nahe. Dann kann ich ihn greifen und weiß, dass er/sie oder die dunkle Materie oder der unbekannte Faktor etwas mit einer Art “Richtung” ist [nennen wir es Wille], das ich nicht näher beschreiben kann. Und doch weiß ich, dass das alles nur Konzepte sind, Regeln und Konstrukte, die wir Menschen erschaffen, um Dinge zu erklären.

      Vielen Dank für deine klugen Gedanken.

  15. Wenn ich solche Momente erlebe wie diese auf deinen wunderbaren Bildern, dann ergeht es mir ähnlich wie dir, ich erinnere mich. Mir wird dann bewusst, dass es eine Art kreative Kraft gibt, die diese Schönheit gestaltet. Nenn Sie Gott, Lebenskraft, Energie oder Universum – in solchen Momenten der Bewusstheit weiß ich, dass es da etwas gibt, das hat für mich nichts mit Glauben zu tun, und dafür brauche auch ich keine Religion.. Danke, dass du diese Bilder mit uns teilst. Liebe Grüße

    • “Ich erinnere mich” ist so ein wunderbarer Satz für das, was ich hier in diesem Text meinte, liebe Pillango. Ich danke dir sehr dafür, dein Satz lässt mich nämlich erinnern … Eine kreative Kraft, die all das hier gestaltet heißt ja, dass jemand etwas will und es nach seinem Willen gestaltet. Das hieße schon, dass es sich um ein zielgerichtetes Universum handelt. Vielleicht kann ich damit leben, ja. Danke … ❤

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